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Kategorie:Likör

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Die ersten Liköre wurden von Mönchen und Medizinern des Mittelalters hergestellt. Ursprünglich waren Liköre als Heilmittel eingesetzt. Die Mediziner versuchten Heilkräuterextrakte durch Alkohol haltbarer zu machen und da die Kräuterauszüge meist bitter waren, nahm man zur Herstellung noch Honig oder Zucker, um den Trank genießbar zu machen.

Laut Gesetz ist heutzutage ein Likör eine Spirituose mit Zusätzen von Zucker und aromatisierenden Stoffen, Pflanzen- und Fruchtauszügen (oder Destillaten), Fruchtsäften, oder ätherischen Ölen.

Neben Zucker darf noch Honig, Glukose oder Kandis zum Süßen verwendet werden. Man unterscheidet Liköre nach ihren Zutaten in Kräuter-, Gewürz- und Bitterliköre, Fruchtliköre (die aus Fruchtsaft hergestellt werden), Fruchtaromaliköre (die aus Früchten oder Fruchtteilen hergestellt werden), Cremeliköre, Emulsionsliköre (die dickflüssig und sehr gehaltvoll sind) und Whisk(e)yliköre.

Liköre unterscheiden sich natürlich auch im Alkoholgehalt. So haben Milch-, Schokoladen- und Eierliköre mindestens 20 Vol.%, Fruchtsaft-, Kakao-, Tee- und Kaffeeliköre mindestens 25 Vol.%, Fruchtbrandys und Vanilleliköre mindestens 30 Vol.% und Honigliköre und Fruchtliköre mit dem Zusatz "Triple Sec" mindestens 35 Vol.% Alkohol. Daran sieht man, daß auch ein Likörchen nicht ganz ohne ist.

Liköre werden in der Bar sehr vielseitig als Farb- und Aromageber und Süßungsmittel eingesetzt. Sie sind für den Barkeeper unentbehrlich.

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